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Betreuungesrecht

§ 1896 BGB: "Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen und seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Vormundschaftsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer."
Und § 1902 BGB legt fest: "In seinem Aufgabenkreis vertritt der Betreuer den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich."
Hiermit ist im Wesentlichen geregelt, was passiert, wenn jemand selber nicht mehr handeln und entscheiden kann.
Die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers ist ein Gerichtsverfahren (zuständiges Vormundschaftsgericht). Ein Betreuer / eine Betreuerin wird per Gerichtsbeschluss bestellt. Die Führung der Betreuung wird durch das Vormundschaftsgericht überwacht.
Betreuer/-innen haben neben den Verpflichtungen gegenüber den Betreuten Verpflichtungen gegenüber dem Vormundschaftsgericht zu erfüllen.
Nähere Informationen (extern beim BMJ) erhalten Sie auch bei der Geschäftsstelle.